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Deutscher Filmmusikpreis 2016 – Einreichung bis 31. Juli

Liebe Mitglieder,

die Verleihung des diesjährigen Deutschen Filmmusikpreises wird am 28. Oktober in Halle a.d. Saale im Rahmen einer großen Gala im Steintor Theater stattfinden. Am folgenden Tag wird die Staatskapelle Halle die Musik der Preisträger im großen Filmmusikkonzert zu Gehör bringen.

Wettbewerbsbeiträge können bis zum 31. Juli 2016 eingereicht werden. Die Richtlinien und das Einreichungsformular findet Ihr hier als pdfs, ebenso die offizielle Pressemitteilung.

Einreichungsformular_DFMP 2016

Pressemitteilung_DtFilmmusikpreis_

Einreichung Richtlinien_DFMP_2016 (2)

Ich wünsche allen, die teilnehmen wollen, viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen

Eva Bekker

Brexit hat keine Auswirkungen auf die Arbeit der ECSA

Liebe Mitglieder,

die wichtige Arbeit der ECSA (European Composer and Songwriter Alliance) wird nicht von Großbritanniens Rückzug aus der EU beeinträchtigt. Das teilte der Generalsekretär der ECSA Patrick Ager am 24. Juni mit. Die Zusammenarbeit werde unverändert – also mit den Verbänden des Vereinigten Königreich – fortgeführt.

„Brexit oder nicht, ECSAs Hauptziel bleibt es, in Zeiten von ‚safe harbor’, unfairen Verträgen, Direktlizenzierung durch multinationale Verlage und der konstanten Bedrohung der kollektiven Rechtewahrnehmung eine starke Stimme für Urheber wie auch ihrer Rechte zu bleiben.“

Mit freundlichen Grüßen aus der Gechäftsstelle

Eva Bekker

24. Juni 2016 FilmTonArt in München

Liebe Mitglieder,

am Freitag findet in München im BR die FilmTonArt statt. Wie schon im letzten Jahr cooperiert der Composers Club mit dem BR.
Vorstandsmitglied Anselm Kreuzer wird um 14:30 Uhr zum Programmpunkt
„Urhebervertragsrecht in der Reform“
auf dem Podium sitzen.
Es wird viele interessante Panels geben. Details findet Ihr im beigefügten Programm-Flyer. Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens 22. Juni 2016

Mitglieder, die gern an der Abendveranstaltung, FilmTonArtLounge, teilnehmen möchten, die wenden sich bitte bis 22. Juni 12:00 Uhr an die Geschäftsstelle. Ich leite dem BR dann die Namen weiter.

Ich wünsche einen spannenden Tag!

Mit besten Grüßen aus der Geschäftsstelle

Eure Eva Bekker

filmtonart Programm 2016

 

Berlin: CC-Präsident John Groves vertritt den Composers Club bei Podiumsdiskussion im Deutschen Bundestag

Liebe Mitglieder,

am Mittwoch, den 8. Juni 2016 fand unter der Reichstagskuppel eine Podiumsdiskussion über die Bedeutung der Kultur für Gesellschaft und Wirtschaft statt. Mit dabei waren Bundeskanzlerin Angela Merkel, Kulturstaatsministerin Monika Grütters sowie andere MdBs und Vertreter der Kulturwirtschaft.

Bundeskanzlerin Merkel hielt eine sehr ausgewogene, gute, entspannte, humorvolle Rede, in der es keinen Zweifel gab, dass sie die Rechte der Autoren versteht und unterstützt. Ihre Aussage „Inhalte sind nicht zum Nulltarif zu haben“ lässt hoffen, dass die Bundesregierung uns im schwierigen Prozess der Veränderungen auf dem Nutzungsmarkt unterstützen wird, auch wenn es sicherlich nicht populär ist, für Autorenrechte einzutreten.

Im Rahmen der Veranstaltung hielt auch der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim eine exzellente Rede, verbunden mit einem kleinen Konzert mit vier Mitgliedern seines israelisch-arabischen Orchesters.

Nach den einführenden Reden gab es vier parallel ablaufende Podiumsdiskussionen. Unser Präsident John Groves nahm an der Veranstaltung „Der Wert geistigen Eigentums und das Urheberrecht“ teil. Dort sprachen Stefan Heck (MdB), Dieter Gorny (Vorstandsvorsitzender Bundesverband Musikindustrie), Jo Lendle (Schriftsteller und Verleger, Carl Hanser Verlag) und Dr. Clemens Trautmann (Präsident Deutsche Grammophon).

Auffällig war hier, dass es sich bei den Vertretern der Kreativwirtschaft ausschließlich um Verwerter und nicht Urheber handelte. Die Verwerter waren alle auf ihre Art bemüht, zu betonen, dass sie in vielfacher Weise kreativ tätig waren oder sind.

Bei der Publikumsdiskussion kam John Groves als erster Teilnehmer zu Wort und drückte seine Enttäuschung darüber aus, dass kein Urheber auf dem Panel saß. Er betonte zudem, dass sich die Online-Welt bedauerlicherweise zu einem Opt-Out-System entwickelt hat, in dem Kreativschaffende nicht gefragt werden, ob ihre Inhalte verbreitet werden dürfen, sondern allenfalls nachträglich Inhalte – auf eigene Anstrengung hin – löschen lassen können, was in der Regel nicht zu einem „Stay-Down-Effekt“ führt, da die Inhalte meist kurzerhand von anderen Nutzern wieder hochgeladen werden. Er betonte die Notwendigkeit einer nachhaltigen Lösung in Form eines Stay-Down-Gesetzes und sorgte dafür, dass eine von verschiedenen Politikern geäußerte These relativiert wurde, nämlich, dass Kreative in der digitalen Sphäre doch sehr wohl durch die Möglichkeit von Löschanfragen eine Handhabe über ihr geistiges Eigentum hätten. In diesem Zusammenhang stellte John Groves auch den Vorschlag aus der politischen Runde in Frage, „Künstler“ sollten doch mehr live spielen und hätten durch 360-Grad-Deals mit Plattenfirmen oder anderen Verwertern ganz neue Merchandising-Möglichkeiten. Vor allem sei darauf zu achten, dass der Begriff „Künstler“ nicht missverständlich gebraucht werde, da es sich bei vielen Urhebern eben nicht um die Art „Künstler“ handelt, für die Merchandising und Ähnliches in Frage kommt.

Beim Thema Urhebervertragsrecht stimmte John Groves den Rednern zu, dass der erste Entwurf zu weit gegangen sei, da es die gemeinsamen Schaffensgrundlagen von Verwertern und Urhebern gefährdet hätte. Jedoch seien insbesondere vertragliche Transparenz und angemessene Vergütung aller stattfindenden Nutzungen von Werken unerlässlich für das wirtschaftliche Überleben der Urheber. Damit stellte John Groves sich auch gegen die durch die Verwerter auf dem Podium vertretene These, dass es nicht möglich sei, das Wort „angemessen“ in Vergütungsfragen zu definieren. Er sprach sich dafür aus, hier historische Vergleiche (ähnlich dem Vorgehen bei Gewerkschaften) heranzuziehen und vor allem zunächst mal klar unangemessene Vergütungspraktiken zu benennen. Die bei Urhebern ankommenden Vergütungen legaler Streamingdienste seien hier ein gutes Anfangsbeispiel.

Insgesamt bot die Veranstaltung eine gute Gelegenheit zu konstruktiven Gesprächen mit Kollegen aus der Kreativwirtschaft und Politikern aus dem Bundestag.

Mit freundlichen Grüßen

Euer Vorstand

 

 

CCler Ralf Kemper beim South by South West Filmfestival 2016 in Austin, Texas

Liebe Mitglieder,

wir freuen uns mit unserem Mitglied Ralf Kemper, der sich nun nach vielen erfolgreichen Jahren als Werbekomponist in 7-jähriger Arbeit einen Traum erfüllt hat: Er produzierte in den USA eine CD mit dem Jazz-Sänger Jimmy Scott und zugleich dokumentierte er diese Arbeit – von den ersten Treffen bis zu den Studio-Aufnahmen – filmisch. Das Resultat, der 99-minütige Film I Go Back Home, hatte im März seine Welturaufführung in Austin/Texas beim „SXSW Film Festival“.

Jimmy Scott, der als „Little Jimmy Scott“ in den 1940ern bei Lionel Hampton bekannt wurde und danach in Vergessenheit geriet, erlebte die Uraufführung des Films leider nicht mehr, er starb vor 2 Jahren im Alter von 88.

Einen Trailer könnt Ihr hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=1_fQYx50xg0 .

Außerdem gibt es eine Website http://www.i-go-back-home.com

und eine Facebook-Seite http://facebook.com/igobackhomejimmyscott .

Ralf hat nun viele Anfragen aus aller Welt und wird Film und CD u.a. beim Montreux Jazz Festival vorstellen. Wir wünschen viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen aus der Geschäftsstelle

Eva Bekker

Composers’ Directory – Ein neues soziales Netzwerk für Komponisten in Europa

Liebe Mitglieder,

wir freuen uns, Euch heute mitteilen zu können, dass die Website Composers’ Directory nun online ist. Sie hat das Ziel, professionelle Komponisten mit Schulen, Musikschulen  Musik- und weiteren Hochschulen zu vernetzen und eine  nutzerfreundliche Datenbank bereitzustellen für Unternehmen, die direkten Kontakt zu Komponisten aufnehmen wollen. Es wird die Möglichkeit des praktischen Austauschs  zwischen den Komponisten geboten, egal welchen Genres.
Hier http://www.composersdirectory.eu/  könnt Ihr Euch die Website ansehen und Euer eigenes Profil anlegen. Auch Fotos und kleine Musik-Segmente haben dort ihren Platz, persönliche Nachrichten können ausgetauscht werden. So nutzt Ihr die Chance, Euch europäisch zu vernetzen und von Suchenden einfach gefunden zu werden.

Composers’ Directory ist ein Projekt der European Composer and Songwriter Alliance (ECSA) und wird unterstützt vom Creative Europe Program oft he European Union.

Mit freundlichen Grüßen
Euer Vorstand