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Camille Awards 2022 – Filmmusik von CC-Mitglied Christoph Rinnert als deutscher Beitrag nominiert

Liebe Mitglieder,

Mitte März hatten wir euch auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, euch für die Camille Awards 2022 der ECSA zu bewerben. Die Bewerbung war in insgesamt drei Kategorien möglich:

  1. beste Original-Filmmusik
  2. beste Originalmusik für eine Dramaserie
  3. beste Originalmusik für einen Dokumentarfilm

In diesem Jahr haben sich leider nur zwei Mitglieder des Composers Club beworben, von Seiten der DEFKOM gab es keine Einreichung. Jan Heymel aus Berlin und Christoph Rinnert, ebenfalls aus Berlin, reichten ihre Filme ein. Bei beiden handelt es sich um Dokumentarfilme, so dass letztlich eine Jury aus CC-Mitgliedern entscheiden musste, welcher der beiden Filme für Deutschland für die Camille Awards nominiert wird. Die Entscheidung fiel der Jury nicht leicht, da die Filme, obwohl beides Dokumentarfilme, doch sehr unterschiedlich waren und dementsprechend auch die Originalmusik. Letztendlich fiel die Wahl der Jury auf den Film „Georgia O’Keeffe – une artiste au Far-West / Georgia O’Keeffe, Painter of the Faraway“ von Christoph Rinnert (Vorstandsmitglied im CC). Der Vorstand gratuliert Christoph Rinnert ganz herzlich!

Der Film erzählt die Lebensgeschichte einer Frau, die 1887 in Wisconsin geboren und zu einer Ikone der amerikanischen Kunst wurde. Bis zu ihrem Tod (1986) verkörperte Georgia O’Keeffe das Bild einer modernen und unabhängigen Frau. Dank ihrer Entschlossenheit gelang ihr der Aufstieg von der unbekannten Zeichenlehrerin zur amerikanischen Legende. Auf unzähligen Touren erkundete die Künstlerin zudem den Wilden Westen. Die karge Landschaft und die indigenen Kulturen der Region inspirierten O’Keeffe zu einer neuen Kunstrichtung. Der Film gibt auch private Einblicke und zeigt die vielen Facetten der Künstlerin.

Leider konnte nicht auch der Film von Jan Heymel „Island zwischen Massentourismus und Einsamkeit“ nominiert werden, da nur eine Einreichung pro Kategorie möglich ist. Der Dokumentarfilm befasst sich sehr intensiv mit den positiven wie negativen Folgen stetig steigender Touristenzahlen in Island. Das Land profitiert zwar stark vom Tourismus und erlebt seit Jahren einen Besucherboom, doch dafür zahlen viele Isländer*innen einen hohen Preis. Die Heimat tausender Menschen verändert sich drastisch: z. B. Zerstörung von Natur, Touristenströme in an sich idyllischen und einsamen Regionen. Der Film zeigt auch durch Interviews mit Expert*innen und Einheimischen wo die Vor- und Nachteile des Tourismus in Island liegen.

Eine Delegation von Mitgliedern des ECSA FFACE-Komitees wird alle Bewerbungen in einer nächsten Abstimmungsrunde sichten, um die Auswahl der Nominierungen auf drei pro Kategorie zu reduzieren. Eine internationale Jury wählt anschließend bis Mitte Juli 2022 den jeweils besten Beitrag pro Kategorie aus dieser Vorauswahl. Die Preisverleihung findet voraussichtlich am 27. September 2022 statt.

Wir drücken die Daumen für die deutsche Nominierung „Georgia O’Keeffe – une artiste au Far-West / Georgia O’Keeffe, Painter of the Faraway“ von Christoph Rinnert!

Herzliche Grüße
euer Vorstand

Composers Club kritisiert Teilnahmebedingungen für Friedenssong-Wettbewerb

Der Berufsverband der Auftragskomponisten in Deutschland, der Composers Club e.V. (kurz: CC), kritisiert die Teilnahmebedingungen für den vierten Deutscher Friedenssong-Wettbewerb der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen e.V. (kurz: DFG).

Bedingung für die Teilnahme am Wettbewerb ist, dass für die Songs (und somit auch für deren Autor*innen) keinerlei Bindung an die GEMA oder eine andere Verwertungsgesellschaft be-stehen darf. Siehe auch https://www.friedensmusik.de.

Diese Bedingung ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht von angehenden oder bereits avancierten Musikautor*innen, sondern zudem bizarr vor dem Hintergrund der Friedens- und Gerechtig-keitsmission, die mit dem Wettbewerb verbunden ist. Der CC begrüßt ausdrücklich den Friedenssong-Wettbewerb und stimmt mit den Organisatoren darin überein, dass Musik sowie Musikschaffende einen wesentlichen Beitrag zum Weltfrieden leisten können.

ABER: Musikautor*innen genießen Urheberrechtsschutz, der in Deutschland (und infolge neuer Gesetzgebungen durch die EU-Richtlinie auch in den meisten europäischen Ländern) ein Recht auf angemessene Beteiligung an den Nutzungserlösen der Musik beinhaltet. Die GEMA nimmt dieses Recht treuhänderisch für ihre Mitglieder wahr. Wenn nun also gefordert wird, dass Teilnehmende am Wettbewerb nicht Mitglied der GEMA sein dürfen, wird deren gesetzlich verbrieftes Recht auf angemessene Vergütung untergraben. Nutznießer einer Nichtausübung von urheberrechtlichen Ansprüchen sind insbesondere Plattformen und Konzerne, die mit dem Vertrieb von Musik Geld verdienen. Jahrelang haben der Composers Club, die European Composer & Songwriter Alliance (ECSA) und viele Verbände in Europa dafür gekämpft, der Ungerechtigkeit einer Nicht-Beteiligung von Musikschaffenden an den Plattform-Erlösen entgegenzuwirken. Da erscheint es uns kaum verständlich, einen Aufruf „Musik für Frieden und Gerechtigkeit“ mit derart ungerechten Konditionen für die Autor*innen der Musik zu verbinden.

Überdies können bei der GEMA einzelne Werke unter eine „vergütungsfreie Lizenz“ gestellt werden, so dass bei Einbindung auf non-kommerziellen Websites (insbesondere auch bei den non-kommerziellen Downloadern des Songs) keine Kosten anfallen. Ein kategorischer Ausschluss von GEMA-Mitgliedschaft hingegen ist mit weitreichenden Konsequenzen für Musikschaffende verbunden und bedeutet für den Friedenssong-Wettbewerb, dass der inhaltliche Input für den Wettbewerb eingeschränkt wird, indem man Personen ausschließt, die einen gewissen Professionalitätsgrad vielleicht schon erreicht haben und daher Mitglieder der GEMA sind.

Keiner sollte das besser erklären können als der Schirmherr des Wettbewerbs, Konstantin Wecker. Er ist jahrzehntelanges GEMA-Mitglied, hat sich vor zehn Jahren dezidiert gegen die Aushöhlung des Urheberrechts durch Piraterie etc. gestellt und in diesem Zuge auch in den Aufsichtsrat der GEMA wählen lassen.

Es wirkt regelrecht zynisch, wenn die Forderung einer Nicht-Mitgliedschaft in der GEMA mit der Schirmherrschaft durch eine Person verbunden wird, die von der GEMA in erheblichem Umfang über Jahrzehnte profitiert hat. Jungen Musikautor*innen ebenbürtige Konditionen zu verwehren hat etwas von herrschaftlichem Zweierleimaß: Tantiemen nur für die Großen, die Kleinen gehen leer aus. Wir fragen uns, in welchem Umfang Herr Wecker in die Wettbewerbs-bedingungen eingeweiht ist. Sollte er sie mittragen, wäre das aus unserer Sicht ein Skandal.

Wir hoffen, dass die Wettbewerbsbedingungen für zukünftige Wettbewerbe überarbeitet werden und den Gewinnern dieses Wettbewerbs nicht länger von einer GEMA-Mitgliedschaft abgeraten wird!

Leider hat der DFG keine Stellungnahme auf einen Brief (https://www.composers-club.de/wp-content/uploads/Brief_Friedenssong.pdf) des CC-Vorstands an Helmuth Jawtusch, Sprecher der DFG-VK-Gruppe Bonn-Rhein-Sieg, abgegeben.

Der Vorstand des Composers Club e.V.

Über den Composers Club:
Der Composers Club e.V. (kurz CC) ist mit ca. 300 Mitgliedern Deutschlands größter Medien-Komponistenverband und vereint Komponist*innen aus den Bereichen TV-Film/-Serien, Film, Dokumentation, Werbung, Pop-Produktion, Sound-Branding und -Design etc.

Ziel und Aufgabe ist die Vertretung der Mitgliederinteressen auf nationaler und internationaler Ebene. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung gibt der Verband unter anderem Hilfestellung in GEMA-, Rechts- und Urheberfragen, wendet sich gegen die Ausbeutung von Autor*innen, setzt sich für Bewahrung und Schutz des Urheberrechts und für mehr Verteilungsgerechtigkeit und Transparenz gegenüber und innerhalb der GEMA ein (Abrechnung, Monitoring, Verteilungs-plan etc.). Der CC bemüht sich zudem durch Verhandlungen mit Verwerterverbänden um gerechte gemeinsame Vergütungsregeln.

Pressekontakt:
Composers Club e.V.  |  Geschäftsstelle  |  Patricia Bochmann
Tel       +49 4121 700 45 98
Mail     contact@composers-club.de
Web    https://www.composers-club.de/

 

 

 

ECSA vergibt Mentoring-Kurs für Film- und Medienkomponist*innen – bewerbt euch!

Liebe Mitglieder,

wir möchten euch mit diesem Newsletter auf die Teilnahme an einem zweitägigen Mentoring-Kurs für Film- und Medienkomponist*innen aufmerksam machen, die ihr gewinnen könnt. Die ECSA (European Composer and Songwriter Alliance) arbeitet im Rahmen der Camille Awards mit OTICONS, einer Agentur für Filmkomponist*innen, zusammen. Die OTICONS Talent Agency ist weltweit tätig, vertritt fast 30 Komponist*innen und ist darauf spezialisiert, inter-nationale Koproduktionen zu ermöglichen. Mehr Informationen zu OTICONS findet ihr hier: https://www.oticons.com/.

ECSA und OTOCONS präsentieren gemeinsam das „Film Music Business – Career Mentoring for European Film Composers“. Der zweitägige Mentoring-Kurs wird von George Christopoulos (Gründer & CEO von OTICONS) für eine*n (maximal zwei) Gewinner*in(nen) durchgeführt. Neben maßgeschneiderten Karriereratschlägen gibt es auch Einblicke in die Branche, um dem/der Sieger*in zu helfen, einen realistischen, effizienten und erfolgreichen Karriereweg als Filmkomponist zu beschreiten.

Um den oder die Komponist*innen auszuwählen, hat die ECSA beschlossen, einen offenen Aufruf für alle europäischen Komponist*innen zur Bewerbung zu starten. Wenn ihr als Film- und Medienkomponist*in wissen möchtet, wie die Dinge in der Unterhaltungsindustrie funktionieren, von Networking und Pitching bis hin zu Verträgen und Musikveröffentlichung, solltet ihr an der offenen Ausschreibung teilnehmen: https://bit.ly/3tWCTeQ
Bewerbungsschluss: 30. April 2022.

Für die Bewerbung müsst ihr euren Lebenslauf (als PDF) und eine private Online-Playlist (vorzugsweise auf SoundCloud, Disco, Dropbox oder ReelCrafter) mit maximal vier eurer (besten) Kompositionen zur Verfügung stellen. Ähnlich einer Demo-Playlist, die ihr an einen europäischen Filmemacher schicken würdet, um euch und eure Musik zu präsentieren oder um an einem Pitch teilzunehmen.

Mit vielen Grüßen aus der Geschäftsstelle
Patricia Bochmann

Composers Club warnt: „docs for democracy“ ist eine gefährliche Utopie

Der Composers Club e.V. unterstützt die Bekanntgaben von BVR (Bundesverband Regie), VDD (Verband Deutscher Drehbuchautoren) und BVK (Bundesverband Kinematographie), eine Vergesellschaftung des Bereichs Dokumentarfilm durch die Initiative „docs for democracy“ abzulehnen. Die Forderungen der Initiative, zwei Prozent der Haushaltsabgabe der öffentlich-rechtlichen Sender zu verwenden, um Dokumentarfilme unter sogenannte „freie Lizenzen“ (Creative-Commons-Lizenzen) zu stellen, ist aus Sicht des Composers Club populistisch und sachlich ungerechtfertigt. Es wird suggeriert, dass ohne „freie Lizenzen“ die Verfügbarkeit von Dokumentationsfilmen für die Allgemeinheit nicht gewährleistet werden könnte. In Wirklichkeit ist die Bereitstellung über Mediatheken und Online-Plattformen jedoch problemlos möglich und sorgt bereits jetzt für eine breite Verfügbarkeit.

„Freie Lizenzen“ würden hingegen die gesetzlichen Standards zur Vergütung von Autor*innen für die Nutzung der Filminhalte gemäß EU-DSM-Richtlinie unterlaufen. Das würde die Schaffensbedingungen der schon jetzt oft unterbezahlten Kreativschaffenden im Bereich Dokumentarfilm zusätzlich beschädigen und mittelfristig zu einem Nachlassen an Qualität und Vielfalt auf diesem Sektor führen. Zudem würde die Befreiung „öffentlich-rechtlicher“ Inhalte von Nutzungsvergütungen den Wettbewerb mit der filmischen Privatwirtschaft verzerren, indem urheberrechtliche Standards unter Berufung auf die Verpflichtung der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten zum Dienst an die Allgemeinheit umschifft würden. Der Composers Club tritt dafür ein, dass weiterhin angemessene Anteile der Haushaltsabgabe darauf verwendet werden, Nutzungsvergütungen für Urheber*innen zu leisten und damit Nachhaltigkeit sowie breite Verfügbarkeit von Filminhalten zu gewährleisten.

Über den Composers Club:
Der CC Composers Club e.V. (kurz CC) ist mit ca. 300 Mitgliedern Deutschlands größter Medien-Komponistenverband und vereint Komponist*innen aus den Bereichen TV-Film/-Serien, Film, Dokumentation, Werbung, Pop-Produktion, Sound-Branding und -Design etc.
Ziel und Aufgabe ist die Vertretung der Mitgliederinteressen auf nationaler und internationaler Ebene. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung gibt der Verband unter anderem Hilfestellung in GEMA-, Rechts- und Urheberfragen, wendet sich gegen die Ausbeutung von Autor*innen, setzt sich für Bewahrung und Schutz des Urheberrechts und für mehr Verteilungsgerechtigkeit und Transparenz gegenüber und innerhalb der GEMA ein (Abrechnung, Monitoring, Verteilungsplan etc.). Der CC bemüht sich zudem durch Verhandlungen mit Verwerterverbänden um gerechte gemeinsame Vergütungsregeln.

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Composers Club e.V.  |  Geschäftsstelle  |  Patricia Bochmann
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Dr. Anselm Kreuzer in Vorstand der ECSA gewählt

Composers Club-Vorstandsmitglied Dr. Anselm Kreuzer in Vorstand der ECSA gewählt
Der Composers Club e.V. freut sich, bekannt zu geben, dass unser Vorstandsmitglied Dr. Anselm Kreuzer am 14. Februar 2022 in den Vorstand der European Composer and Songwriter Alliance (ECSA) gewählt wurde. Er tritt damit die Nachfolge von John Groves an, der maßgeblich zur Gründung der ECSA beigetragen und sich dort jahrelang auf internationaler Ebene für die Belange der Komponisten – und damit auch der Mitglieder des Composers Club – eingesetzt hat. John Groves bleibt weiterhin Vorstandsvorsitzender des Composers Club.

Die neu gewählten Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der drei ECSA-Ausschüsse, APCOE (Popular Music), FFACE (Film and Audio-Visual Music) und ECF (Art & Contemporary Music), bilden den neuen ECSA-Vorstand. Den Vorsitz des FFACE übernimmt künftig Jesper Hansen aus Dänemark, Dr. Anselm Kreuzer und der Spanier Luis Ivars wurden zu den stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Dr. Anselm Kreuzer freut sich sehr über seine Wahl und das damit in ihn gesetzte Vertrauen: „Es bewegt und ehrt mich sehr, dass die hoch geschätzten Kolleg*innen im FFACE-Komitee mir so eindeutig ihr Vertrauen ausgesprochen und mir ihre Stimme gegeben haben. Die Wahl in den Vorstand bedeutet für mich eine große Verantwortung, die ich gern übernehme. In den sechs Jahren, die ich ihre Arbeit nun aktiv begleite und unterstütze, ist mir die ECSA sehr ans Herz gewachsen. Sie reflektiert die kulturelle Vielfalt Europas in Verbindung mit der Vision, durch eine einheitliche Stimme ein Gegengewicht zu globalen Entwicklungen zu sein, bei denen die Bedingungen für kulturelles Schaffen ins Hintertreffen geraten könnten. Die erfolgreiche Einführung der EU-Direktive zum Urheberrecht hat bewiesen, wie kraft- und wertvoll dieser internationale Schulterschluss für die Stärkung der Rechte von Autor*innen ist. Viele weitere Aufgaben sind zu bewältigen für die Schaffung der Voraussetzungen für nachhaltige Wertschöpfung, angemessene Vergütung und Chancengleichheit im Bereich des musikalischen Schaffens, und ich freue mich darauf, die Arbeit der ECSA nun noch enger zu begleiten.
Mit Hochachtung betrachte ich den Einsatz meines Vorgängers John Groves, ohne dessen initiales Engagement es die ECSA in ihrer heutigen Form nicht geben würde. Er ist ein Vorbild dafür, wie die kulturellen Hintergründe verschiedener Länder konstruktiv vereint und in ihrer Einzigartigkeit respektiert werden können. Ich danke John persönlich ganz herzlich für alle vertrauensvolle Unterstützung, die er mir innerhalb der ECSA entgegengebracht hat.“

Auch John Groves begrüßt die Wahl sehr: „Nach 15 Jahren im Vorstand der ECSA freue ich mich, den Posten in die Hände eines neuen, jungen und motivierten Teams zu legen. Ich freue mich sehr, dass mein Vorstandskollege im Composers Club, Dr. Anselm Kreuzer, mein Nach-folger ist und dafür sorgen wird, dass wir weiterhin am Puls der europäischen Komponistenpolitik bleiben.“

Mit der im Vereinten Königreich lebenden Schwedin Helienne Lindvall steht erstmals eine Frau als Präsidentin an der Spitze der ECSA. Ihre Stellvertreter sind Zahra Mani (Österreich) und Jesper Hansen (Dänemark). Lindvalls Vorgänger, Alfons Karabuda (Schweden), wurde zum ECSA-Ehrenpräsidenten gewählt. Der bisherige Vizepräsident Bernard Grimaldi (Frank-reich) zum Vize-Ehrenpräsidenten.

Über die ECSA:
Die ECSA ist ein europäisches Netzwerk, dessen Hauptziel es ist, die Rechte von Musik-autor*innen insbesondere auf europäischer Ebene, aber auch darüber hinaus zu verteidigen und zu fördern. Mitglieder der ECSA sind Verbände für Musikautor*innen in ganz Europa (über die EU hinaus). Die Allianz vertritt die Interessen von mehr als 30.000 Komponist*innen und Songwriter*innen, setzt sich für gerechte Geschäftsbedingungen ein und strebt eine Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Konditionen des Musikschaffens in Europa an.

Über die ECSA-Komitees:
FFACE befasst sich mit Themen, die Komponist*innen von Film-, Werbe- und anderer audio-visueller Musik betreffen. Ziel des Komitees ist es, die Besonderheit des Berufsstandes zu behaupten und zu erhalten, den Dialog mit Produzent*innen, Redakteur*innen und Sendern zu stärken und den Austausch von Fachleuten zu erleichtern.

APCOE befasst sich speziell mit Themen, die Komponist*innen und Songschreiber*innen von Popmusik betreffen, z. B. Autorenrechte, faire Vergütung oder kollektive Rechtewahrnehmung.

ECF befasst sich mit Themen, die Komponist*innen von Kunst- und Konzertmusik betreffen. Sie initiiert Aktivitäten zur Förderung des zeitgenössischen Musikschaffens in Europa und arbeitet an der Sensibilisierung und Rezeption zeitgenössischer Musik. Zudem ist das Thema Bildung ein Schwerpunkt dieses Komitees.

Über den Composers Club:
Der CC Composers Club e.V. (kurz CC) ist mit ca. 300 Mitgliedern Deutschlands größter Medien-Komponistenverband und vereint Komponist*innen aus den Bereichen TV-Film/-Serien, Film, Dokumentation, Werbung, Pop-Produktion, Sound-Branding und -Design etc. Ziel und Aufgabe ist die Vertretung der Mitgliederinteressen auf nationaler und internationaler Ebene. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung gibt der Verband unter anderem Hilfestellung in GEMA-, Rechts- und Urheberfragen, wendet sich gegen die Ausbeutung von Autor*innen, setzt sich für Bewahrung und Schutz des Urheberrechts und für mehr Verteilungsgerechtigkeit und Transparenz gegenüber und innerhalb der GEMA ein (Abrechnung, Monitoring, Verteilungs-plan etc.). Der CC bemüht sich zudem durch Verhandlungen mit Verwerterverbänden um gerechte gemeinsame Vergütungsregeln.

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Composers Club e.V.  |  Geschäftsstelle  |  Patricia Bochmann
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Aktuelle Wettbewerbe – beiteiligt euch!

Liebe Mitglieder,

auch in diesem Jahr finden wieder einige Wettbewerbe statt, an denen ihr euch mit euren Kompositionen beteiligen könnt! Wir möchten euch mit diesem Newsletter über die nächsten Wettbewerbe informieren und freuen uns, wenn ihr der Geschäftsstelle eine kurze Information zukommen lasst, wenn ihr an einem der Wettbewerbe teilnehmt.

Radio Advertising Award
In diesem Jahr findet der Radio Advertising Award bereits zum achten Mal statt (Verleihung am 25. April 2022). Eingereicht werden können kreative Spots von Agenturen, Tonstudios und Werbungtreibenden. Dabei kommt es den Gastgebern der Radiozentrale insbesondere auf außergewöhnliche und inspirierende Radiospots und Audio-Ideen an, die das Jahr 2021 geprägt haben. In turbulenten Zeiten wie diesen ist es eine besondere Herausforderung, kommunikativ angemessen auf die Stimmung der Gesellschaft zu reagieren, heißt es bei der Radiozentrale.
Zugelassen sind alle Spots, die vom 6. Februar 2021 bis 25. Februar 2022 erstmalig in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ausgestrahlt wurden. Es können sowohl Einzelspots (Gebühr: 110,- EUR) als auch Serienspots (max. drei Spots, Gebühr insgesamt: 165,- EUR) eingereicht werden. In der Kategorie „Best Innovative Idea“ betragen die Gebühren eines Einzel- oder Serienspots pauschal 110,- EUR.
Einsendeschluss ist der 25.02.2022.
Alle weiteren Informationen findet ihr hier: https://www.radio-advertising-award.de/#einreichung/1

Green Screen Festival
Das Internationale Naturfilmfestival GREEN SCREEN (07. – 11. September 2022) ist das populärste Festival für Naturdokumentationen in Europa. Jährlich sehen tausende naturbe-geisterte Filmfreunde Filme aus aller Welt bei GREEN SCREEN.
Seit 2007 findet das Festival jährlich in Eckernförde an der Ostsee statt. GREEN SCREEN bietet ein breites Spektrum an herausragenden Dokumentationen, die die Schönheit der Natur darstellen und brisante Themen zum Schutz der Natur, zum Klimawandel und zum Artensterben aufgreifen.
Der Kern des Festivals ist der internationale GREEN SCREEN Wettbewerb für die BESTEN NATURFILME des Jahres, bei dem Preise in 16 Wettbewerbskategorien vergeben werden. Hunderte von eingereichten Produktionen werden dazu jährlich von einer Nominierungs- und einer Preisjury bewertet.
Ihr könnt euch als Komponisten für die Kategorie „Beste Musik“ bewerben. Dieser Preis belohnt die beste komponierte Filmmusik (Filmlänge > 20 Min.) und deren dramaturgischen Einsatz. Bewertet werden:
– Kreativität, die entsprechende Stimmungsbilder schafft
– feinfühlige Unterstützung des Inhalts, der Botschaft des Films
Im Jahr 2020 gewann unser Mitglied Oliver Heuss den begehrten Preis für seine Komposition zum Film „Im Reich der Wolga – ein Strom wird zum Meer“. Und auch in 2021 war er mit seiner Musik zum Film „Wild horses – A tale from the Puszta“ unter den Nominierten für diese Kategorie.
Dotierung: 1.000,- Euro
Einreichgebühr: 60,- €
Einsendeschluss ist der 15. März 2022.
Alle weiteren Informationen findet ihr hier: https://www.greenscreen-festival.de/professional/

SoundTrack_Cologne – Peer Raben Music Award
Auch 2022 wird im Rahmen der SoundTrack_Cologne 19 (08. – 11. Juni 2022) wieder der PEER RABEN MUSIC AWARD für die beste Musik in einem Kurzfilm verliehen. Film-komponisten*innen und Filmemacher*innen sind herzlich eingeladen, ihre Kurzfilme mit ihren Originalkompositionen einzureichen.
Prämiert werden Filmmusiken mit innovativem und dramaturgisch schlüssigem Einsatz von Musik und Ton in Bezug auf die Erzählung.
Die Wettbewerbsvorführung und die Preisgala finden am 11. Juni 2022 statt.
Einsendeschluss ist der 4. April 2022.
Alle weiteren Informationen findet ihr hier: https://www.soundtrackcologne.de/competitions/peer-raben-music-award/

Reeperbahn-Festival – International Sound Awards (ISA)
Die International Sound Awards (ISA) richten sich an smarte, innovative und nützliche Projekte aus den Bereichen Musik, Audio und Tech. Seit 2017 ist es das Ziel des Awards, Sound-Projekten eine Plattform zu bieten – von Music Technology, Audio-Dienstleistungen, Hard- und Software, zu Audio-Marketing, Klangkunst und darüber hinaus.
Nach einer Pause im Jahr 2021 gehen die International Sound Awards dieses Jahr in eine neue Runde. Erneut werden die „Oscars of Sound“ an die weltbesten Arbeiten in Music, Audio & Tech vergeben.
Einsendeschluss ist der 15. Mai 2022.
Gebühr: 300,- € (bis zum 15. März gibt es 20 % Frühbucherrabatt)
Alle weiteren Informationen findet ihr hier: https://www.international-sound-awards.com/isa2022/

Mit vielen Grüßen aus der Geschäftsstelle
Patricia Bochmann