von Eva Bekker | Nov. 2, 2015 | Inhalte, Newsletter
Liebe Mitglieder,
Epica versteht sich als der Punkt, an dem die Kreativ-Industrie der Bereiche Werbung, Design, Media, PR und Digitales auf die Marketing- und Kommunikationspresse der Welt trifft.
Die Creative Circle Conference wird sich mit Virtual Reality, der Kraft des Bildes, dem Promi-Kult und kreativer Zusammenarbeit befassen.
Ort: Platoon Kunsthalle, Schönhauser Allee 9, 10119 Berlin um 10 Uhr.
Preisvergabe und Party: Einlass 19 Uhr im Kino International, Berlin. Preisverleihung ab 20 Uhr
Durch den Abend führt Gayle Tufts. Ab 22:30 Uhr wird gefeiert.
Ziel der Preisvergabe ist es, außergewöhnliche Kreativität zu ehren, um Agenturen, Produzenten, Media Consultants, Fotografen usw. dabei zu unterstützen, eine internationale Reputation aufzubauen. Das Besondere: Die Jury besteht ausschließlich aus Journalisten aus dem Feld der Marketing- und Kommunikations- Presse. Die Epica Awards, auch gern als „Golden Globe“ der Werbung bezeichnet, werden in diesem Jahr erstmals in Berlin verliehen.
Weitere Informationen gibt es hier: http://www.epica-awards.com/awards/ceremony/2015 Epica räumt Composers Club-Mitgliedern einen 20%igen Preisnachlass ein. Den Code dafür könnt Ihr in der Geschäftsstelle anfordern.
Composers Club Präsident John Groves wurde eingeladen, an der feierlichen Veranstaltung teilzunehmen. Wir haben die Hoffnung, dass John der Bedeutung und dem Wert der Musik eben auch im Bereich Werbung dort Gewicht verleihen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Eure Eva Bekker
von Eva Bekker | Okt. 28, 2015 | Inhalte, Newsletter
Musikrat: 4. Berliner Appell / Initiative Urheberrecht: Stellungnahme zum Referentenentwurf des BJM und Stellungnahme des Composers Club zum Referentenentwurf
Liebe Mitglieder,
die letzte Woche in Berlin war geprägt von diversen politisch relevanten Sitzungen und Gesprächen. Vorstandsmitglied Christoph Rinnert war dabei. Hier ein kleiner Überblick.
Der Musikrat hatte bei seiner Versammlung am Wochenende zwei Hauptthemen:
1. der 4. Berliner Appell unter dem Motto: Schöne neue Medienwelt – Kreative schützen
Der Berliner Appell ist eine seit Jahren bestehende Tradition des Musikrates. Dieser Appell richtet sich direkt an die entscheidenden Politiker. Als Aufsichtsratsmitglied des Musikrates hat sich Prof. Enjott Schneider intensiv und emotional für die Komponisten eingesetzt.
ARD-Mitglieder des Musikrates behandelten ihn leider sehr von oben herab und warfen uns Starrsinnigkeit und fehlende Flexibilität vor. Der Appell wird relativ scharf und fordernd formuliert, sobald er uns im Wortlaut vorliegt, werden wir ihn auf unserer Website zur Verfügung stellen.
2. Flüchtlingshilfe im Bereich Musikpädagogik für Kinder
“ Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat ! Von der Willkommenskultur zur Integrationskultur “
Zu diesem Thema wurde besprochen, dass es zusammen mit kommunalen Strukturen und Geldern demnächst Stellenausschreibungen für engagierte Musikpädagogen geben wird.
Schon am Mittwoch tagte die Initiative Urheberrecht. Hier ging es um die Erarbeitung einer Stellungnahme der Berufsverbände zu einem Referentenentwurf des BJM.
Es wird eine Stellungnahme zum Referentenentwurf des BJM (Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz) erarbeitet, an der alle in der Initiative Urheberrecht vertretenen Berufsverbände mitwirken sollen. Unser Vorstandsmitglied Anselm Kreuzer hat für den Composers Club eine Stellungnahme geschrieben, die als Grundlage für eine Stellungnahme der Berufsverbände der Auftragskomponisten gedacht ist. Es wurde bereits signalisiert, dass sich die Defkom dieser Stellungnahme anschließen würde. Wir halten es für sinnvoll, dass die Komponisten hier mit einer Stimme sprechen.
Die Endfassung des Texts werden wir Euch ebenfalls zur Verfügung stellen.
Auch wurde uns bekannt, dass verschiedene Verbände nun ihren Sitz in Berlin West etabliert haben – nicht im hippen Mitte – als da wären BDK – Bund Deutscher Klavierbauer, DMV – Deutscher Musikverlegerverband, SOMM – Society Of Music Merchants und BDPM – Bundesverband Deutscher Privatmusikschulen.
Im November stehen verschiedene politische Veranstaltungen an, zu denen die Vorstände eingeladen wurden. Wir werden berichten!
Mit freundlichen Grüßen
Euer Vorstand
von Eva Bekker | Sep. 15, 2015 | Inhalte, Newsletter
Liebe Mitglieder,
wie wir berichteten, haben sich zahlreiche Kollegen darüber beklagt, dass ihre Musik in TV-Eigenwerbungen und -Programmtrailern als „normale“ Werbung abgerechnet worden war. Ihre Werke waren dementsprechend in der Sparte T-FS (Fremdproduktionen) abgerechnet worden, obwohl es sich in den meisten Fällen um Eigenproduktionen der TV-Sender gehandelt hatte. Sender-Eigenproduktionen sind jedoch – eigentlich – in der Sparte FS abzurechnen.
Die Sparte FS bedeutet für das Mitglied – gegenüber Sparte T-FS – eine rd. 50% höhere Ausschüttung, weil der sog. VR-Anteil hier in voller Höhe ausgeschüttet wird. In der Sparte T-FS wird der VR-Anteil hingegen nur zu einem Zehntel abgerechnet.
Ein betroffenes GEMA-Mitglied hat gegen diese Abrechnungs-Praxis der GEMA geklagt und auch in zweiter Instanz gewonnen (Kammergericht Berlin AZ 16 O 463 / 13 vom 08.06.2015). Das Urteil ist rechtskräftig.
Das Gericht hat zweierlei festgestellt:
1. Musik in Sender-Eigenwerbungen und Programmtrailern ist nicht wie „normale“ Werbung abzurechnen, weil es sich um Sender-Eigenproduktionen handelt. Die Abrechnung hat demnach in der Sparte FS (ohne 90% Abzug im VR) zu erfolgen.
2. Anders liegt der Fall, wenn die Musik vom Sender speziell nur für einen Trailer eingekauft wird und nicht im beworbenen Programm enthalten ist. Dann ist es entweder „echte“ Werbung (z.B. für einen neuen Tonträger), oder der Sender hat die Musik z.B. bei einem Archivmusik-Verlag lizenziert. Da es sich in diesen Fällen um sog. Fremdproduktionen handelt, erfolgt die Abrechnung zurecht in Sparte T-FS. Hier ist der 90%-Abzug im VR also korrekt.
Ein weiterer Punkt ist, dass TV-Werbung mit dem Abrechnungskoeffizienten 2 abgerechnet wird. Es stellt sich daher die Frage, ob Musik in TV-Eigenwerbung und -Programmtrailern (welche lt. Gerichtsurteil nicht wie „Werbung“ zu behandeln ist), sogar mit Abrechnungskoeffizient 3 abzurechnen wäre.
Wir empfehlen allen Mitgliedern, deren Musik in TV-Eigenwerbungen und -Programmtrailern eingesetzt wurde, ihre GEMA-Abrechnungen zu überprüfen und ggf. zu reklamieren.
Euer Vorstand
von Eva Bekker | Sep. 4, 2015 | Inhalte, Newsletter
Liebe Mitglieder,
bereits zum dritten Mal richtet Composers Club-Mitglied Matthias Frey das Filmmusik Festival in Bad Ems aus. Es gibt auch in diesem Jahr wieder ein prall gefülltes Programm, das Ihr beigefügtem Flyer entnehmen könnt.
Wir wünschen Matthias viel Erfolg und allen Besuchern spannende Unterhaltung!
Mit freundlichen Grüßen aus der Geschäftsstelle
Eure Eva Bekker
von Eva Bekker | Sep. 4, 2015 | Inhalte, Newsletter
Liebe Mitglieder,
von der Münchner Kultur GmbH erhielten wir folgenden Hinweis, den wir Euch nicht vorenthalten wollen:
Seit 2004 ist sie in München das musikalische Highlight der besonderen Art – die „Nacht der Filmmusik“. Ob sinfonisch, elektronisch, rockig, kammermusikalisch oder live zur Leinwand – die „Nacht der Filmmusik“ präsentiert ein vielseitiges Live-Filmmusik-Programm mit Filmscores, Songs und Melodien aus über 30 Kino-, Fernseh- und Dokumentarfilmen. Ohrwürmer und beliebte Klassiker der letzten 50 Jahre sind ebenso zu hören wie das Neuste aus den Federn und Studios der heimischen Filmmusikkomponisten. Kurz: Die „Nacht der Filmmusik“ bietet ein einzigartiges Hörerlebnis des Filmsounds „made in Bavaria“ und „made in Germany“, konzertant und live zur Leinwand.
Samstag, 5. März 2016, Beginn 19:30 Uhr
Hochschule für Musik und Theater München (Arcisstr. 12, 80333 München)
Eintritt: € 29,– im VVK und an der Abendkasse I Schüler & Studenten ermäßigt
Präsentiert vom Deutschen Komponistenverband Landesverband Bayern und der Hochschule für Musik und Theater München in Zusammenarbeit mit der Münchner Kultur GmbH.
Mehr Informationen hier: www.nachtderfilmmusik.de
Mit freundlichen Grüßen aus der Geschäftsstelle
Eure Eva Bekker
von Eva Bekker | Aug. 21, 2015 | Inhalte, Newsletter
Liebe Mitglieder,
uns erreichte gerade diese Pressemitteilung der Deutschen Akademie für Fernsehen (DAFF). Da auch wir zu den Unterstützern der Forderung gehören, freuen wir uns über den Inhalt:
Köln / München, 21. 08. 2015. Die Intendanten von ARD und ZDF realisieren die von der DEUTSCHEN AKADEMIE FÜR FERNSEHEN (DAFF) angeregte und von den zehn unten genannten Verbänden* mitgetragene Forderung, für die Gebühren-Periode 2017 – 2020 bei der KEF ( Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) einen voraussichtlichen Mehrbedarf für die Abgeltung von Online-Rechten anzumelden. Der jährliche, zweistellige Millionenbetrag soll für den Fall, dass die bisherige 7-Days-Catch-up-Regelung aufgehoben wird, die Rechte der Urheber und Produzenten an Programmen abgelten, die dann über einen längeren Zeitraum kostenlos in den Sender-Mediatheken abgerufen werden können. Eine Aufhebung der bisherigen Regelung wird von der Politik gefordert und voraussichtlich im nächsten Jahr von den Ministerpräsidenten der Länder entschieden werden.
Dazu Akademie-Vorstandsmitglied Gerhard Schmidt: “ Wir begrüßen diese vorausschauende und notwendige Entscheidung der Intendanten, die sowohl im Interesse der Zuschauer als auch der Fernsehmacher liegt.“
*AG Animationsfilm, AG DOK – Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm
Bundesverband Schauspiel BFFS
Bundesverband Filmschnitt Editor e. V.
CC Composers Club e.V.
DEFKOM in Deutscher Komponistenverband DKV
Film und Medienverband NRW
mediamusic e.V.
Verband Deutscher Drehbuchautoren VDD
Verband Deutscher Filmproduzenten
Mit freundlichen Grüßen
Euer Vorstand