CC und DKV reagieren auf Streichung der Mittel für das Babelsberger FilmorchesterDKV Deutscher Komponisten-Verband Kadettenweg 80b 12205 Berlin | CC CC Composers Club e.V. Meckelstedter Str.9 27624 Lintig | An die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Frau Kulturstaatsministerin Dr. Christina Weiss Stresemannstr. 94 10963 Berlin | An Frau Kultursenatorin Prof. Dr. Johanna Wanka im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Dortustr. 36 14467 Potsdam |
Berlin/Lintig, den 21.Februar 2005Sehr geehrte Frau Kulturstaatsministerin, sehr geehrte Frau Kultursenatorin, mit Bestürzung haben wir der Presse entnommen, dass das Land Brandenburg die finanzielle Unterstützung für das Deutsche Filmorchester Babelsberg kurzfristig zum 1. Juli 2005 zu streichen beabsichtigt. Als Berufsverbände der deutschen Komponisten möchten wir dagegen aufs Schärfste protestieren. Das Deutsche Filmorchester Babelsberg ist ein fester Bestandteil der deutschen Film- und Fernsehlandschaft und ein wesentlicher Faktor in dem Bestreben, Film- und Medienmusik "Made in Germany" international konkurrenzfähig zu halten. Im Deutschen Komponistenverband (DKV) und im Composers-Club (CC) sind u.a. die maßgeblichen deutschen Fernseh- und Filmkomponisten organisiert, wie neben vielen anderen beispielsweise Enjott Schneider, Dieter Schleip, Martin Böttcher, Klaus Doldinger oder Helmut Zerlett. Viele Kollegen aus unseren Verbänden arbeiten in ihren Produktionen überwiegend mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg, weil es eines der wenigen festen Ensembles in Deutschland ist, die auf Film- und Medienmusik spezialisiert sind. Sowohl musikalisch als auch technisch ist das Orchester international konkurrenzfähig und bietet durch seine realistische Preispolitik die Möglichkeit, auch mit durchschnittlichen bis kleinen Produktionsbudgets zum Teil aufwändige orchestrale Filmmusiken zu realisieren. Ein Großteil der von deutschen Fernsehsendern in Auftrag gegebenen Filmmusiken wird mit diesem Orchester auf hohem Niveau produziert. Eine Schließung des Orchesters würde nicht nur bedeuten, dass beträchtliche Budgets aus deutschen Film- und Fernsehtöpfen ins Ausland wandern, sondern hätte mittelfristig auch einen spürbaren Qualitätsverlust im deutschen Film zur Folge, da die Sendeanstalten und Produzenten auf Grund mangelnder bezahlbarer Produktionsmöglichkeiten in Deutschland immer weniger bereit sein werden, Geld für orchestrale Filmmusik auszugeben und deshalb ganz auf echtes Orchester oder klassische Filmmusik verzichten werden. Überdies ist es fast undenkbar, dass die betroffenen Musiker durch freiberufliche, auf Einzelengagements beruhender Tätigkeit im Filmmusiksektor überleben können. Die Schließung des Orchesters würde einen beträchtlichen Teil der auf Filmmusik spezialisierten Musiker in die unausweichliche Dauerarbeitslosigkeit führen. Wir fordern Sie deshalb auf, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, das Orchester in seiner derzeitigen Struktur zu erhalten und bitten Sie nachdrücklich, nach Lösungen zu suchen, um einen wichtigen Grundpfeiler der deutschen Film- und Medienmusik nicht kurzfristigen Sparzwängen zu opfern. Hochachtungsvoll Deutscher Komponistenverband e.V. (Präsident Prof. Manfred Trojahn)
CC Composers Club e.V. (Präsident John Groves)
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Honorarrichtlinien für AuftragskompositionenLiebe CC-Mitglieder, die Novellierung des Urheberrechts ("Korb 1") sieht vor, dass sich die Urheber- und die Verwerterverbände an einen Tisch setzen und gemeinsame Vergütungsrichtlinien entwickeln können. Aus diesem Grund haben seinerzeit der CC sowie der DKV eine Mitglieder-befragung durchgeführt, anhand derer man sich einen Überblick über die gängigen Vergütungen verschaffen wollte. Viele von Euch nahmen an dieser Umfrage teil, so dass Eure Zahlen eine Grundlage für die Verhandlungen bildeten. Seit der Auswertung im CC-Vorstand finden regelmäßig Gespräche zwischen Verbänden der Filmurheber (Regisseure, Drehbuchautoren, Kameraleute, Cutter, Ausstattung, Schauspieler, Komponisten etc.) mit den Fersehfilm-/Kinofilmproduzenten-Verbänden unter dem organisatorischen Dach von ver.di statt. Nach einem Jahr Verhandlungs-Marathon wurde eine gemeinsam abgestimmte Schlichtungs-vereinbarung kurz vor der Ratifizierung von einem Filmproduzenten-verband torpediert. Seit dem Scheitern dieser gemeinsamen Schlichtungsvereinbarung im Jahre 2003 ziehen sich die Folgeverhandlungen nur schleppend dahin. Es wurde nach den Vorgaben des neuen Urhebervertragsrecht bisher nur zwischen dem Verband der belletristischen Schriftsteller und dem Verband der Belletristik-Verlegern erst vor kurzem eine gemeinsame Vergütungsregel abgeschlossen. Dieser Bereich ist aber wesentlich weniger komplex als der überaus differenzierte Rechtebereich der Filmurheber. Leider wird die Dauer der bisherigen Verhandlungen von einigen Filmproduzenten dazu genutzt, das allgemeine Honorar-Niveau systematisch zu senken, um die Üblichkeit der Honorare so tief als möglich anzusiedeln. Der CC hat daher beschlossen, für seine Mitglieder einseitig Honorarempfehlungen zu veröffentlichen, die auf den Umfrageergebnissen der beiden Urheberverbände CC und DKV basieren. Zunächst sind auf der CC-Website im Bereich "Service" Empfehlungen für Auftragskompositionen im Bereich TV-Werbung zu finden. Weitere Empfehlungen für andere Bereiche werden in Kürze folgen, Ihr werdet über die Mailing-Liste darüber informiert werden. Wir wissen, dass es bei manch einem CCler einen gewissen Unmut darüber gegeben hat, dass so lange keine Ergebnisse veröffentlicht wurden, die Schuld daran liegt jedoch bei jenen Verwerterverbänden, die offenbar keinerlei Interesse daran haben, dass möglichst bald verbindliche gemeinsame Vergütungsregeln verabschiedet werden. Mit freundlichen Grüßen Euer Vorstand |
CC-Mitgliederbefragung zum Thema "GEMA-Abrechnung von Musik zu TV-Spots"Liebe CC-Mitglieder, um den momentanen Status der Abrechnungsgenauigkeit sowie das Funktionieren des Anmeldeprocederes für Musik zu TV-Werbespots bewerten zu können, hatten wir kürzlich die Werbekomponisten des CC um Beantwortung eines Fragenkatalogs gebeten. Aus den zahlreichen Antworten (vielen Dank dafür!) ergab sich folgendes Bild: Nach wie vor wird eine mehr oder weniger vollständige Abrechnung regelmäßig nur dann erreicht, wenn der einzelne Berechtigte anhand von selbst recherchierten Sendedaten (MediaControl, Einschaltpläne, Sauter o.ä.) die Aufführungen seiner Werke selbst belegt. Die von der GEMA auf Basis der Protokolle der Sendeanstalten ermittelten Ausschüttungssummen sind häufig zu niedrig, teilweise sogar in erheblichem Maße. Für das Abrechnungsjahr 2003 gaben die befragten Komponisten den Anteil der regulären GEMA-Ausschüttung (zum 1. Juli 2004) im Verhältnis zum selbst recherchierten vollständigen Abrechnungsbetrag mit durchschnittlich 47 Prozent an. Obwohl sich diese Statistik nur auf den Kreis der befragten CC-Mitglieder bezieht und wir deshalb keinen Anspruch auf ihre Gültigkeit für die gesamte TFS-Werbung-Abrechnung der GEMA erheben, kann doch von folgendem Status Quo ausgegangen werden: Der Komponist, der sich nicht selbst um die Erfassung seiner Sendetermine und Kontrolle seiner GEMA-Abrechnung kümmert, wird wahrscheinlich auf einen wesentlichen Teil der ihm zustehenden GEMA-Ausschüttung verzichten. Positiv zu erwähnen ist, dass mittlerweile die Verwaltung der GEMA offenbar besser auf die Bearbeitung der Reklamationen eingestellt ist und so die Befragten mehrheitlich von einer zügigeren Abwicklung und von - letztendlich - vollständigeren Nachverrechnungen, verglichen mit vergangenen Abrechnungsjahren, berichten konnten. Durch die Bank negativ bewertet wurde die für den Komponisten mit sehr viel Aufwand verbundene Anmeldepraxis der GEMA für TV-Werbespots, die eine Anmeldung für jeden einzelnen Spottitel und jede Spotlänge inklusive Unterschrift des Auftraggebers vorsieht. Insbesondere das starre Festhalten an der Regel, die Verrechnung bei nicht hundertprozentiger Übereinstimmung von Anmeldung einerseits und Meldung der Sendeanstalt andererseits zu verweigern (selbst, wenn es sich offensichtlich um dasselbe Werk bzw. denselben Spot handelt), wurde von vielen befragten CC-Mitgliedern als ungerechtfertigt und schikanös empfunden. Vielfach wurde der Wunsch geäußert, die GEMA möge sich doch endlich eines digitalen Monitoringsystems zur Erfassung der Sendetermine bedienen. Erfreulich ist, dass die Zusammenarbeit mit den Sachbearbeitern der GEMA von den CC-Mitgliedern mehrheitlich als freundlich und hilfsbereit beschrieben wurde. Die komplette Auswertung der Fragen wurde - in Listenform und selbstverständlich anonymisiert - bei der letzten GEMA-Aufsichtsratssitzung im März sämtlichen Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern vorgelegt. Mit den besten Grüßen, Euer Vorstand |
Anträge zur GEMA - HV 2005 von Kollege Peter SchirmannLiebe CC-Mitglieder, in den letzten Tagen ist vielleicht einigen von Euch eine eMail von unserem Kollegen und CC-Mitglied Peter Schirmann zugegangen, in der er darum bittet, diverse Anträge zur GEMA - HV 2005 zu unterstützen. Der Ordnung halber möchten wir Euch mitteilen, dass diese Anträge keine offiziellen Anträge des CC sind. Wir bitten Euch daher, die Anträge individuell zu überprüfen und persönlich zu entscheiden, ob Ihr sie unterstützen wollt oder nicht. Nach Meinung des Vorstands sind sicherlich zum Teil unterstützenswerte Aspekte darin enthalten; allerdings schießen sie aus unserer Sicht in ihrer Radikalität ein wenig übers Ziel hinaus. Wir werden die Anträge jedoch in unserer bevorstehenden Vorstands-Sitzung und den Sektions-Meetings diskutieren und ggf. versuchen, Teilaspekte in eigene Anträge einfließen zu lassen. Mit den besten Grüßen, Euer Vorstand |
GEMA-Mitgliederversammlung 2005 in München am 27., 28. Und 29.Juni 2005Liebe CC-Mitglieder, wieder geht es mit Riesenschritten auf die alljährliche GEMA-Mitgliederversammlung zu. Wie auch in den letzten Jahren ist es sehr wichtig, dass alle ordentlichen GEMA-Mitglieder des CC an der Versammlung teilnehmen. Außerdem wird natürlich am 27. Juni auch eine CC-Mitgliederversammlung stattfinden, bei der in diesem Jahr neben wichtigen Themen auch Vorstandswahlen anstehen. Dass am 28. Juni die inzwischen traditionelle CC-Party steigen soll, darf nicht unerwähnt bleiben. Da zur Zeit der GEMA-Versammlung in München ein Kongress stattfindet, empfiehlt es sich, möglichst früh ein Hotelzimmer zu buchen. Die GEMA hat in ihrem GEMA-Brief, Ausgabe 53 vom März 05, bereits eine Liste mit 7 Hotels angeführt, bei denen ein Zimmer zum GEMA-Tarif gebucht werden kann (dieselbe Liste ist auch auf der Website der GEMA abzurufen). Ich habe noch einige preiswerte Hotels herausgesucht, die ich Euch hier nennen möchte. Ich muss aber dazu sagen, dass ich keines der Häuser selbst kenne, für die Qualität kann ich also keine Garantie übernehmen. Alle Hotels liegen im Zentrum, *H'otello in Schwabing. Zur Zeit meiner Internet-Recherche waren alle noch buchbar.Mit freundlichen Grüßen - und: Wir sehen uns in München! Eva Bekker - Geschäftsstelle - |
Sitzung von CC-Mitgliedern und der Arbeitsgruppe des GEMA-Aufsichtsrats zu Antrag 17 der GEMA-Mitgliederversammlung 2004 ("Zwangsinverlagnahme")Liebe CC-Mitglieder, am 07.03.05 fand in Berlin das lang erwartete Kamingespräch zum Thema Zwangsinverlagnahme mit Mitgliedern von CC-Vorstand / -Sektion (Reinhard Besser, Jörg Evers, John Groves, Christoph Rinnert, Ralf Weigand und Christian Wilckens) sowie interessierten GEMA-Aufsichtsräten und -Vorständen statt, freundlicherweise veranstaltet in den heiligen Hallen der ja zur Neutralität gegenüber ihren Kurien verpflichteten GEMA. Es ging darum, das Dilemma in seiner für uns Autoren wirklich dramatischen Auswirkung darzustellen und mögliche Gegenmaßnahmen zu diskutieren. Bekanntlich wird der Fernsehauftragsmusik-Markt zusehends und überwiegend von sendereigenen, den Sendern durch Beteiligung wirtschaftlich verbundenen oder den Filmproduktionsfirmen angeschlossenen Musikverlagen kontrolliert. Dies gilt neben den privaten TV-Anstalten zunehmend auch für die öffentlich rechtlichen! Tatsächlich zeigte sich nach eingehender Schilderung der gängigen Praxis anhand von dokumentierten Einzelfällen durchaus auch auf Seiten der GEMA-Vorstände und des als Wettbewerbsspezialisten hinzugezogenen GEMA-Justiziars Prof. Dr. Mestmäcker deutliche Betroffenheit: Wohl noch nie war in diesem Kreis so deutlich aufgezeigt worden, dass die derzeitige Praxis quasi zu einem "Berufsverbot" für diejenigen Kollegen führt, die sich dieser ein-Drittel-Raubritterabgabe ohne nennenswerte verlegerische Gegenleistung zu widersetzen versuchen. Bemerkenswert und entsprechend desillusionierend war in erster Linie die Reaktion der anwesenden Verlagsvertreter: Obwohl sie allesamt nach eigenem Bekunden NICHT von mit Zwangsinverlagnahme in Verbindung stehenden Verlagen kamen, sahen sie leider keinerlei Handlungsbedarf von Seiten ihrer Verbände, das Problem sei im Kern eines der Autoren und diese müssten eben ihre Kollegen von derlei Zugeständnissen abhalten! Ansonsten rein pessimistische Aussagen wie "Gesetz des Marktes" und ähnliche Plattheiten … Auch dem unserem Anliegen sehr wohlgesonnenen Vorschlag von GEMA-Vorstand Prof. Becker, von Verlegerseite doch eine Art "Ehrenkodex" auszuarbeiten und Mitglieder, die sich nicht entsprechend verhalten, zu ermahnen, wurden von den Verlagsvertretern keinerlei Realisierungschancen eingeräumt. Nun gibt es zwei weitere Säulen, auf denen die Autorenverbände ihre "Gegenoffensive" aufbauen müssen: Einerseits ein Beschwerdebrief an die EU-Kommission wegen des Vorliegens einer Monopolsituation und marktbeherrschenden Stellung der Verwerter und ihrer angeschlossenen Verlage, auch im Bereich der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Diese stehen ja derzeit bereits aufgrund der Anfrage des VPRT im "Sperrfeuer" aus Brüssel, und entsprechend könnte so eine Beschwerde im Moment zumindest eine gewisse Wirkung zeigen. Zum anderen wird es eine Eingabe an die GEMA geben mit der Bitte zu überprüfen, inwieweit die Aktivitäten der Senderverlage einen Sachverhalt gemäß § 3 Abs.1 e) der GEMA-Satzung darstellen und entsprechend zu ahnden sein werden. Obwohl letztendlich nur eine stärkere Solidarisierung der Autoren zu einer nennenswerten Verbesserung der Situation führen kann (und da muss sich jeder evtl. ein bisschen an die eigene Nase fassen …), bleibt doch die Hoffnung, dass durch stetige Versuche unseres Verbandes, solche Gepflogenheiten anzuprangern und die Auftraggeber auf die Folgen ihrer sehr kurzgedachten "Erpressungsversuche" aufmerksam zu machen, zumindest eine weitere Zunahme dieser Praktiken verhindert und deren unverfrorene und unverschämte Durchsetzung für die "Zwangsverleger" ein wenig erschwert werden kann. Mit den besten Grüßen, Euer Vorstand |
GEMA-Mitgliederversammlung 2005 in München am 27., 28. und 29. Juni 2005Liebe CC-Mitglieder, hier kommen noch ein paar Tipps für die günstigsten Hotels in München:
4You München Hirtenstr. 18 80335 München Tel: 089/55 21 66-0
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EZ: 47 € DZ: 75 € Preise pro Zimmer inkl. Frühstück Wombat's Munich Senefelderstr. 1 80336 München Tel: 089/59 98 91 8-0
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DZ: 31 € Preis pro Person, ohne Frühstück Euro Youth Hostel Senefelderstr. 5 80336 München Tel: 089/59 90 88 11
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EZ(Etagendusche/WC): 39 € DZ(eigene Dusche/WC): 30 € Preise pro Person inkl. Frühstück Und hier noch die Sonderinformation aus München dazu: Die schönsten Zimmer hat das Wombat's (leider keine EZ), die coolste Bar das Euro Youth Hostel und das 4You wahrscheinlich noch die ruhigste Klientel (es sei denn es sind gerade Schulklassen dort). Mit freundlichen Grüßen Eva Bekker - Geschäftsstelle - |
Europäischer Zusammenschluss der Filmkomponisten-VerbändeLiebe CC-Mitglieder, die Film- und Fernsehkomponisten beginnen sich auf internationaler Ebene zu organisieren. Zur Zeit laufen diverse Initiativen um einen europäischen Dachverband zu gründen. Der erste Vorstoß fand (ironischerweise kurz vor der französischen Ablehnung der EU-Verfassung) in Cannes statt. Bei dem dortigen Filmfestival trafen sich erstmals Vorstände von UCMF (Union des Compositeurs de Musiques de Films - Frankreich), Musimagen (Asociación de Compositores de M£sica para Audiovisual - Spanien) und CC Composers Club, um den Internationalen Verband der Filmkomponisten zu gründen. Bei einem Empfang des französische Kultusministers Renaud Donnedieu de Vabresan, an dem die verdienten Kollegen Eric Serra (5th Element, Golden Eye, Le Grand Bleu) und Antoine Duhamel (zahlreiche Filme mit Godard, Truffaut, Tavernier) den Orden "pour Arts et Lettres" von ihm erhielten, wurde das Vorhaben erstmals der Festivalöffentlichkeit vorgestellt. Die französischen Kollegen unterhielten dort mit Unterstützung des Centre National de Cinematograpie (CNC) und der Verwertungsgesellschaft SACD (Société des Auteurs et Compositeurs Dramatiques) einen "Pavillon der Filmmusik", der zu einer beliebten Anlaufstelle für interessierte Festivalbesucher wurde. Des weiteren gab es einen exzellenten Workshop zum Thema Filmmusik mit dem englischen Kollegen Patrick Doyle (Sense and Sensibility, Carlitos Way, Henry V). Bei den Meetings der Verbände zeigte es sich schnell, dass die europäischen Auftrags-komponisten viele gemeinsame Probleme haben. Themen wie Zwangs-Inverlagnahme, das Verhältnis zu den Inkassogesellschaften und der Wert der Filmmusik als kulturelles Gut stehen überall auf der Tagesordnung. Interessant waren z.B. die national unterschiedlichen Ansätze zum Thema der Verlagsrechte: In Deutschland versucht der CC zum einen durch den Verteilungsplan der GEMA, zum anderen durch Öffentlichkeitsarbeit auf das Thema aufmerksam zu machen. Die Spanier arbeiten auf eine Gesetzgebung hin, die dem Komponisten die Freiheit garantiert, mit einem Verlag seiner Wahl abzuschliessen. Die Kollegen aus Frankreich konzentrieren sich auf die Verlags-Vertragsdauer und wollen die derzeitigen "70 Jahre nach dem Tod des Autors" auf maximal 3-5 Jahre begrenzen. Interessant waren auch die Ansätze, die Möglichkeiten der nationalen und europäischen Filmförderung explizit in die Produktion der Filmmusik einzubeziehen. Die französische UCMF z.B. arbeitet mit den nationalen Musikerverbänden zusammen, um zu verhindern, dass die Produktion der Scores ins (meist ost-europäische) Ausland abwandert. Gerade die Franzosen und Spanier sind sehr stark darin, die Wertschätzung der Filmmusik im öffentlichen Bewusstsein durch Festivals, Projekte und Kongresse zu heben. So erhält ein spanischer Komponist z.B. Förderungsmittel, um eine Suite seiner Filmmusiken live und auf CD präsentieren zu können. Bei einem abschliessendem Meeting in Cannes einigten sich die (bisher) drei Verbände auf die (bisher) 5 Grundsätze des Verbandes: 1. Filmmusik ist Kulturgut
Der Filmmusik-Komponist ist ein künstlerisch tätiger Autor und seine Werke sind als Kulturgut einzuschätzen. Als solches fällt die Musik unter die "Cultural Exception" und kann im Sinne der GAT-Verhandlungen durch nationale Quoten geschützt werden.[1]
2. Die Förderung der Kommunikation, des Austauschs und der Zusammenarbeit europäischer Filmkomponisten.
3. Die Verteidigung der Autorenrechte in Zusammenarbeit mit den Institutionen und Inkasso-gesell-schaften der verschiedenen europäischen Staaten. 4. Die Freiheit des Filmkomponisten, die Dauer und die Höhe des Verlagsanteils, sowie den Verlag selbst auswählen zu können. 5. Die Förderung der Filmmusik auf jede erdenkliche Art durch: - Organisation und Förderung von Konzerten
- Internationale Seminare für Komponisten, Regisseure und Produzenten
- Notenarchive für Filmmusik
- Förderung des Bewusstseins von Film und Filmmusik als aktuelle Kunstform der Gegenwart in Schulen und Universitäten
- Einwirkung auf Filmfestivals und Institutionen zur Einrichtung von regelmässigen Preisen und Auszeichnungen für Filmmusik
Wir werden uns in kurzen Abständen wieder treffen, da noch zahlreiche Punkte abzuklären sind: Der Sitz des Vereins sollte zentral sein (kein nationaler Verband kann z.Z. Reisekosten bezahlen). Die organisatorische Struktur (Delegierte der nationalen Verbände, Präsident, Amtsdauer) Voraussetzungen der Mitgliedschaft (CC und Musimagen haben z.B. auch Werbekomponisten als Mitglieder, UCMF ausschliesslich Film- und TV-Komponisten) Teilnahme weitere nationaler Komponistenverbände Finanzierung, Sponsoring, etc. Im kommenden Herbst soll der neue Verband schließlich die Arbeit aufnehmen. Delegierte des CC in Cannes: Dr. Rainer Fabich und Jochen Schmidt-Hambrock Websites: http://www.musimagen.com http://www.ucmf-online.com/anglais/accueilgb.htm [1] http://www.unesco.org/culture/industries/trade/html_eng/question17.shtml Mit den besten Grüßen, Euer Vorstand
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GEMA-Mitgliederversammlung 2005 27. bis 29. Juni in München Hotel Hilton Park, Am Tucherpark 7Liebe CC-Mitglieder, hier noch einmal zu Erinnerung die Termine anlässlich der diesjährigen GEMA-Mitgliederversammlung: - 27. Juni: 17 Uhr
GEMA - Persönliche Aussprache der außerordentlichen und angeschlossenen Mitglieder - 27. Juni: 19 Uhr
Mitgliederversammlung des CC, Saal Cézanne/van Gogh - 28. Juni: 10 Uhr
GEMA - Berufsgruppenversammlungen der ordentlichen Mitglieder - 28. Juni: ab 20 Uhr
Party des CC im Café Reitschule, Königinstraße 34 - 29. Juni: 10 Uhr
GEMA - Hauptversammlung der ordentlichen Mitglieder
Auch bei der diesjährigen GEMA-Mitgliederversammlung gibt es Anträge, die erhebliche Auswirkungen für uns Komponisten bringen werden. Deshalb ist Euer zahlreiches Erscheinen wieder dringend angeraten. z.B. Antrag 13: Er stellt zweifelsfrei sicher, dass bei Klingeltonrechtevergabe an einen Klingeltonanbieter die Bearbeitungsrechte durch die Berechtigten ausgeübt werden. Antrag 15: Wie im letzten Jahr läßt auch diesmal der CC nicht locker und fordert eine Kürzung des Verlegeranteils bei Fernsehauftragskompositionen auf 1/12, um der sich immer weiter verbreitenden Unsitte der Zwangsinverlagsnahme entgegenzuwirken. Im Gegensatz zum Antrag des letzten Jahres wurde jedoch bei vorbestehenden Werken diese Verlagsanteils-Reduzierung ausgenommen, um den berechtigten Einwänden der Verleger entgegen zu kommen. Antrag 20: Stufenweise Abschaffung der anachronistisch gewordenen Regelung des Multiplikators 3 für Programme aus Kur- und Bäderveranstaltungen. Antrag 22 und Hilfsantrag: Diese Anträge werden in der E-Musik-Landschaft für ein mittleres Beben sorgen, da sie den allmählichen Abschied vom Gedanken der Solidargemeinschaft einführen. Bei Antrag 22 sollen Werkaufführungen in kulturell bedeutenden Veranstaltungen, welche in einer Liste als solche qualifiziert worden sind, mit Multiplikator 3 höher bewertet werden. Falls dieser Antrag nicht die nötige Mehrheit findet, soll über den Hilfsantrag abgestimmt werden, der die zu beantragende Möglichkeit einer Nettoeinzelverrechnung für Veranstaltungen oberhalb eines Bruttoinkassos i.H.v. € 500 vorsieht. Im Gegensatz zur U-Musik sollen jedoch diese Ausschüttungen zu 66 2/3% wertungsrelevant sein. Da diese beiden Anträge erhebliche Auswirkungen auf den E-Punkt haben werden und andererseits der Gedanke der Nettoeinzelverrechnung fester in der E-Verteilung verankert werden soll, ist mit einer lebhaften Diskussion zu rechnen. Falls sich in der Mitgliederversammlung ein Stimmungsbild zugunsten einer allmählichen Einführung der Nettoeinzelverrechnung abzeichnet, so wird dies auch hinsichtlich der U-Verteilung (ggf. bzgl. des PRO-Verfahrens) Signalwirkung entfalten. Antrag 24: Dieser Antrag des CC fordert zur Kontrollverbesserung der Gema-U-Abrechnung Angaben über Ort und Datum der abgerechneten Veranstaltung, ferner in den Sparten R, Fs und T-Fs Angaben der genauen tatsächlichen Spieldauer. Nur durch diese vom CC geforderten Angaben lassen sich die GEMA-Abrechnungen nachvollziehen und ggf.detailliert reklamieren. Liebe Freunde, dieser kurze Überblick über einige Anträge macht deutlich, dass die diesjährige GEMA-MV wieder sehr spannend werden wird. Deshalb hoffen wir auf eine zahlreiche Teilnahme von Euch, damit unsere gemeinsamen Interessen effizient durchgesetzt werden können.
See you in Munich ! Mit den besten Grüßen, Euer Vorstand |
Bericht von der GEMA- Mitgliederversammlung 2005Liebe CC-Mitglieder, bereits am Sonntag vor den HV-Tagen traf sich der Vorstand des CC zu einer Sitzung. Hierbei wurden sehr lebhaft die Entwicklungen hin zu einer europäischen Komponistenvereinigung diskutiert. Sowohl Dr. Rainer Fabich und Jochen Schmidt-Hambrock als auch John Groves waren zu zwei Meetings in Frankreich gereist. (Der CC berichtete.) Es wurde im Vorstand eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich intensiv um den Verband für Filmmusikschaffende und den Verband für Auftragskomponisten auf europäischer Ebene widmen wird. Am Abend gab es wie im Vorjahr ein Treffen zwischen Vertretern von Pro Klassik und dem CC, wobei vor allem über den Antrag 22 A und B zum Verteilungsplan diskutiert haben. Hierbei ging es um A) eine Bonifikation der Vergütung bei E-Aufführungen bei bestimmten Konzertreihen und Festivals, bzw. bei B) um eine Direktverrechnung bei E-Musik Aufführungen. Der Hintergrund für diesen Antrag bei Pro Klassik war, vor allem den Missbrauch durch die Selbstaufführer einzuschränken (ein Phänomen, das seit Jahren für Verzerrungen bei der E-Musik sorgt, denn an diese Selbstaufführer wird weitaus mehr von der Gema ausgeschüttet als eingenommen wird). Es wurde sehr schnell deutlich, dass diese Anträge, in der gestellten Form, keine Chance hätten und auch nicht für mehr Verteilungsgerechtigkeit sorgen würden. Die Position des CC hierzu ist, bei berechtigten und sinnvollen Eingaben solche Vorstöße wider den Missbrauch zu unterstützen. Der Antrag wurde erwartungsgemäß am Dienstag abgelehnt. Am Montag fand die Jahreshauptversammlung des CC statt. Zu Beginn 45 waren Kollegen anwesend, darunter auch einige neue Mitglieder. Nach Berichten über Aktivitäten des vergangenen Jahres und einer sehr lebhaften Diskussion sowie Austausch zu gemeinsamen Problemen, wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Zu den Vorstandswahlen teilte Gründungsmitglied Lothar Brandes mit, dass er aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl antreten wird. Lothars Verdienste innerhalb seiner 16 Jahre währenden Vorstandarbeit für den CC sollen hier nicht unerwähnt bleiben. Danke Lothar! Neben den bisherigen VS-Mitgliedern kandidierten Prof. Gottfried Böttger aus Hamburg und Christoph Rinnert aus Berlin für den Vorstand. Nach Auszählung der Stimmen gab Wahlleiter Jan Krueger das Ergebnis bekannt: Neues Mitglied im Vorstand ist Christoph Rinnert, der in Zukunft unsere Anliegen am Sitz der Regierung vertreten wird. Herzlich willkommen Christoph! Abweichend von der Tagesordnung sprach anschließend Hartmut Westphal, der die GEMA Sozialkasse betreut und auch im Beirat der KSK sitzt, um uns über diese Themen zu informieren. Da es bereits spät geworden war, fasste er sich sehr kurz. Das große Interesse der Mitglieder wurde aber bei vielen Fragen deutlich, so dass wir vereinbart haben, Hartmut ggf. nochmal zu dem einen oder anderen Sektions-Meeting zu bitten, um diese hochinteressanten und wichtigen Themen zu vertiefen. Vielen Dank an dieser Stelle an Hartmut, der im übrigen am Mittwoch zum GEMA-Ehrenmitglied gewählt worden ist und dabei mit Standing Ovations bedacht wurde. Die Kurienversammlung am Dienstag lief ziemlich ruhig ab. Die Komponisten zeigten sich sehr geschlossen, vor allen Dingen bei Antrag 15, in dem wir eine Absenkung der Verlegeranteile bei Fernsehauftragsproduktionen auf 1/12 vorgeschlagen haben. Ein anderer Antrag, der auch von Teilen der CC Mitglieder unterstützt worden ist, nämlich eine Verpflichtung der GEMA nach Maßgabe der Satzung und des Berechtigungsvertrages zur Wahrung der Interessen der Mitglieder vorzugehen, wurde nach lebhafter Diskussion abgelehnt Der Hinweis des Aufsichtrates, dieser Antrag würde eher zu einer Einschränkung bei der Wahl der Waffen führen, überzeugte die meisten Anwesenden. Auch Antrag 22 A/B wurde noch einmal diskutiert und anschließend abgelehnt (s.o.). Für den Abend und die traditionelle CC Party (den "composeres chat") hatten die Münchener Kollegen eine tolle Location ausgewählt: die Dachterrasse der "Reitschule", direkt am Englischen Garten. Es war schön zu sehen, dass wieder einmal viele Leute - auch aus der GEMA-Verwaltung und dem Vorstand - unserer Einladung gefolgt waren und diese Gelegenheit zum zwanglosen Austausch genutzt haben. Am Mittwoch begann die MV mit der Rede von Prof. Dr. Reinhold Kreile. Es war seine letzte Rede als Vorsitzender des Vorstands und er wurde anschließend für seine Verdienste mit Standing Ovations geehrt. Christian Bruhn schlug vor, Ihn zum Ehrenpräsidenten der GEMA zu ernennen, was ebenfalls mit starkem Applaus bedacht wurde. Die Tagesordnungspunkte wurden dann recht schnell durchgenommen, bis wir zum Antrag 15 (Zwangsinverlagnahme s.o.) kamen. Hier gab es erwartungsgemäß einige Wortmeldungen, und es entwickelte sich eine teilweise hitzige Debatte. Die Verleger, die den Antrag abgelehnt hatten, signalisierten, dass sie bereit wären, etwas gegen die "schwarzen Schafe" zu unternehmen, und hierzu in einem Ausschuss mit den Komponisten zusammenarbeiten wollen. Die Textdichter hatten den Antrag leider auch abgelehnt, was bei den Komponisten doch zu Verwunderung und Unverständnis führte. Hervorzuheben ist, dass der Antrag zur Abrechnung des Diskotheken Monitoring, das von den AR-Mitgliedern Dr. Ralf Weigand und Jörg Evers mitinitiiert bzw. unterstützt wurde, angenommen worden ist. Wie schon oben erwähnt wurde Hartmut Westphal zum Ehrenmitglied ernannt. Fazit: Der CC ist weiterhin auf dem Vormarsch - wir haben mittlerweile 227 Mitglieder. Leider waren nicht so viele Kollegen wie im letzten Jahr bei der GEMA-MV. Es ist aber im nächsten Jahr unbedingt notwendig, dass wir wieder in voller Stärke auftreten, denn es gibt Wahlen zum Aufsichtsrat, wie wichtig das für den CC ist, haben die Aktivitäten unserer AR-Mitglieder in den zurückliegenden Jahren gezeigt. Wir wären nicht da wo wir sind, ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz. Berlin 2006 - kommt zahlreich und legt Euch so früh wie möglich fest, damit Ihr auch noch eine Unterkunft bekommt - (die MV fällt in die Zeit der Fußball WM). Mit den besten Grüßen, Euer Vorstand |
GEMA-Mitgliederversammlung 200626. bis 28.06.2006 Fußball-WM 2006: Berlin schon bald ausgebucht! Liebe CC-Mitglieder, tatsächlich wird es höchste Zeit, sich um eine Unterkunft in Berlin für die kommende GEMA-Mitgliederversammlung im Juni 2006 zu kümmern. Die Teilnahme aller ordentlichen Mitglieder des CC ist dieses Mal besonders wichtig, weil Wahlen zum GEMA-Aufsichtsrat anstehen. Leider ist es für mich nicht möglich, ein festes Kontingent zu reservieren, es können bei den von der GEMA vorgeschlagenen Hotels, bei denen es eine besonders günstige GEMA-Rate gibt, nur namentliche Buchungen angenommen werden. Deshalb bitte ich Euch, Eure Buchung bereits JETZT vorzunehmen. Ihr könnt, sofern Ihr den Newsletter nicht als Mail-Anhang erhalten habt, direkt untenstehende E-Mail-Links für eine Reservierung nutzen. Bitte vergesst nicht, darauf hin zu weisen, dass Ihr auf GEMA-Rate buchen wollt. Hier die Hotels, mit denen die GEMA günstige Preise für ihre Mitglieder vereinbart hat: Maritim Hotel Berlin (hier wird die Mitgliederversammlung stattfinden) Stauffenbergstr.26, 10785 Berlin, Tel.: 030 20334500, Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Einzelzimmer für 149 €, 159 € und 189 €, Doppel 158 €, 168 € und 198 € (Frühstück 19 €) Fax: 030 20334590 Lindner Hotel, Kurfüstendamm 24, 10719 Berlin, Tel.: 030 8182555,
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Einzelzimmer 160 €, Doppel 176 € inkl. Frühstück Fax: 030 818251188 Hotel Alsterhof, Augsburger Str.5, 10789 Berlin, Tel.: 030 21242719,
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Einzelzimmer 70 € inkl. Frühstück Fax: 030 21242731 Hotel Sylter Hof, Kurfüstenstraße 114-116, 10787 Berlin, Tel.: 030 2120233,
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Einzelzimmer 89 € inkl. Frühstück Fax: 0302142826 Also: Bitte nicht vergessen! Wegen der Fußball WM 2006 ist Berlin bereits jetzt sehr stark gebucht! Mit freundlichen Grüßen Eva Bekker - Geschäftsstelle - |
Vorstands-Aktivitäten im NovemberLiebe CC-Mitglieder, auch in diesem Jahr veranstaltete der CC wieder erfolgreich eine Podiumsdiskussion anlässlich der Münchener Medientage. In Kürze werdet Ihr dazu einen gesonderten Newsletter erhalten. Zur Zeit stehen die Vorstände in Verhandlungen zur Gründung eines Dachverbandes für europäische Komponisten-Vereinigungen. Es gab hierzu schon zwei Treffen in Frankreich, auch in diesem Monat ist eine weitere Zusammenkunft in Madrid geplant. Anfang Dezember wird es eine neue Gesprächsrunde zum Thema Zwangsinverlagnahme mit Beteiligung von Verlegerseite und dem CC bei der GEMA geben. Hierfür wäre es sehr hilfreich, wenn möglichst viele von Euch, die gezwungen wurden, ihre Musik für TV-Produktionen in einen vorgeschriebenen Verlag zu geben, uns diesbezügliches schriftliches Beweismaterial (Produktionsvertrag, schriftl. Auftrag o.ä.) zur Verfügung stellen könnten, welches natürlich anonymisiert und streng vertraulich behandelt würde. Einige CC-Mitglieder haben uns bereits sehr aussagekräftige Unterlagen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Gern möchten wir Euch über diese Aktivitäten bei den für Januar geplanten Sektions-Meetings genauer berichten. An dieser Stelle möchte ich noch einmal dringend darauf hinweisen, dass alle, die sich noch nicht um die Buchung eines Zimmers für die GEMA-Mitgliederversammlung im nächsten Jahr gekümmert haben, das bitte jetzt so schnell wie möglich erledigen. Wegen der Fußball-WM wird es so gut wie unmöglich sein, eine Unterkunft kurzfristig zu buchen. Um die Ziele des CC durchzusetzen, ist es erforderlich, dass alle ordentlichen CC-GEMA-Mitglieder zur Versammlung anwesend sind, denn auch Gruppierungen mit gegenteiliger Zielsetzung werden zahlreich erscheinen. Außerdem stehen Aufsichtsrats-Wahlen an, dabei zählt jede CC-Stimme! Die Versammlung findet 2006 im neuen Hotel Maritim statt, nicht wie gewohnt im InterConti. Telefonnummern verschiedener Hotels findet Ihr im Newsletter vom September oder auf der Website des CC. Ihr könnt mich natürlich auch anrufen, ich helfe Euch gern weiter. Mit freundlichen Grüßen Eva Bekker - Geschäftsstelle - |
JahresbriefLiebe CC-Mitglieder, da ist es also schon wieder soweit: Das Jahr ist beinahe vorbei, Zeit für einen Rückblick auf das, was den CC 2005 bewegte. In diesem Jahr kamen große Dinge ins Rollen, die für die Komponisten zukünftig mehr und mehr an Bedeutung gewinnen werden. Aber ich will, wie in den vergangenen Jahren, alles schöne der Reihe nach berichten. Im Januar beschloss der CC, sich gemeinsam mit dem DKV einmal für andere einzusetzen: Dem Deutschen Filmorchester Babelsberg wurde vom Land Brandenburg die Streichung der finanziellen Unterstützung zur Jahresmitte angekündigt. Viele CCler haben mit diesem Orchester bereits zusammengearbeitet, sie wissen, dass die staatlichen Zuschüsse für das Überleben des Orchesters unverzichtbar sind. Um zu verhindern, dass immer mehr Filmmusikaufträge nur noch im Ausland realisiert werden können, schrieben CC und DKV offene Briefe an die Kulturstaatsministerin der Bundesregierung und die Kultursenatorin des Landes Brandenburg mit der Bitte, die Entscheidung zu überdenken. Tatsächlich wurde in einem Antwortschreiben zugesichert, dass es Gespräche am 'runden Tisch' geben werde, um Lösungen für das Problem zu finden. Die Novellierung des Urheberrechts (Korb 2) sah vor, dass Urheber- und Verwerterverbände gemeinsame Vergütungsregelungen entwickeln sollten. Der CC hatte deshalb schon 2004 eine Umfrage durchgeführt, um einen Überblick zu gewinnen. Leider scheiterten die vom Gesetzgeber vorgegebenen Verhandlungen. Um seine Mitglieder nicht länger auf eine Auswertung warten zu lassen, veröffentlichte der CC vorab einseitig eine Honorarempfehlung, zunächst für den Bereich Werbung, die sich auf die Werte der Umfrage gründet. Wegen der vielen Klagen hinsichtlich der Abrechnungsgenauigkeit im Bereich Werbung seitens der GEMA startete der CC eine Umfrage zu diesem Thema. Der Fragenkatalog und die Antworten der CCler wurden (selbstverständlich anonymisiert) im März dem Aufsichtsrat und dem Vorstand der GEMA vorgelegt. Am ersten 'Kamingespräch' bei der GEMA zum Thema der Zwangsinverlagnahme nahmen sechs CCler teil. In aller Deutlichkeit wurde von ihnen die Situation beschrieben und anhand von dokumentierten Einzelfällen belegt. GEMA-Vertreter, darunter auch der bekannte Urheberrechtler Prof. Mestmäcker, zeigten sich sehr betroffen, bis dahin war das Dilemma der Autoren noch nie so klar offengelegt worden. Die an dem Gespräch teilnehmenden Verleger, die nach eigenem Bekunden nicht zu den Zwangsverlegern gehörten, sahen jedoch keinerlei Handlungsbedarf und hielten den Vorschlag des GEMA-Vorstands Prof. Becker, einen Ehrenkodex auszuarbeiten und entsprechende Verlage zu ermahnen, schlichtweg für nicht realisierbar. Folgerichtig stellte der CC bei der GEMA-Jahresmitgliederversammlung den Antrag, die Verlagsbeteiligung für TV-Auftragsmusik von derzeit 4/12 auf 1/12 zu reduzieren. Wie zu erwarten, wurde der Antrag zwar abgelehnt (nur die Komponisten stimmten mit großer Mehrheit dafür), aber auf diese Weise kam das brisante Thema wenigstens auf die Tagesordnung. Der CC wird natürlich weiter auf diesem Gebiet kämpfen. Im Mai reisten zwei CC-Vorstandsmitglieder nach Cannes, um dort zusammen mit dem französischen UCMF und der spanischen Musimagen den Grundstein für eine europäische Komponistenvereinigung zu legen. Die Kollegen in Frankreich und Spanien haben dieselben Probleme, die die Komponisten in Deutschland beschäftigen. Vieles wird inzwischen auf europäischer Ebene entschieden, z.B. zum Thema Urheberrecht. Aus diesem Grunde ist es wichtig, dass sich die Verbände der einzelnen Staaten zusammenschließen, um in Europa ein entsprechendes 'Gewicht' zu erhalten, so dass ihre Mitglieder europaweit gut verteten werden. Die ersten Gespräche in Cannes verliefen für alle Beteiligten erfreulich und zufriedenstellend, man einigte sich darauf, sich im Herbst erneut zu treffen. Die Zeit bis dahin wurde genutzt, um einen Entwurf für die Struktur sowie für eine Satzung des neuen Verbandes zu entwickeln. Im November fand in Madrid das geplante zweite Treffen statt. Diesmal waren auch Vertreter der Länder Groß Britanien, Finnland, Schweden und Schweiz dabei. Bei diesem Verband geht es um die Interessen der Auftragskomponisten im Bereich 'bewegtes Bild'. Darüber hinaus existiert eine zweite Initiative, die für Urheber im Bereich Musik auf europäischer Ebene eintreten will. Bei einer ersten Zusammenkunft in Paris war der CC natürlich auch dabei. Zur Zeit handelt es sich hierbei jedoch (noch) um ein loses Netzwerk, in dem Fragen und Probleme erörtert und gemeinsame Lösungen angestrebt werden. Es findet ein reger Informationsaustausch statt. Zukünftig wird es hierzu noch viele Neuigkeiten geben. Im Sommer gab es bei der CC-Mitgliederversammlung Vorstandswahlen. Gründungsmitglied und Vorstand von Beginn an Lothar Brandes trat von seinem Amt zurück. Vielen Dank, Lothar, für Deine fast 16-jährige Tätigkeit für die Interessen der CCler! Die anderen acht Vorstände wurden wiedergewählt, neu im Vorstand ist nun Christoph Rinnert aus Berlin - herzlichen Glückwunsch! Der Vorstand freut sich, nun auch ein Mitglied in der Hauptstadt zu haben. Ende Oktober veranstaltete der CC wieder die nun schon traditionelle Podiumsdiskussion im Rahmen der Münchener Medientage. Auch diesmal ist es gelungen, eine interssante Diskussionsrunde zusammen zu bekommen, die angeregt zum Thema 'Musikverwertung der Zukunft - ungeschützter Verkehr mit fremden Rechten' debattierte. Die Zeitschrift MusikMarkt berichtete ausführlich darüber, ebenso die GEMA-Nachrichten. Im Dezember gab es eine erneute Diskussionsrunde zum Thema Zwangsinverlagnahme im Hause der GEMA. Auch hier sahen die Verleger keinen Handlungsbedarf. Der CC muss nun Wege finden, die mittlerweile leider übliche Praxis der Zwangsinverlagnahmen zu beweisen, ohne dass Autoren beim Namen genannt werden. Aus diesem Grund bittet der CC Euch noch einmal, beweiskräftiges Material zur Verfügung zu stellen, selbstverständlich wird es diskret behandelt und nur anonymisiert verwendet werden. Es ist ein schwieriges Unterfangen, aber es wird bestimmt eine Lösung geben. Ende 2005 hat der CC 235 Mitglieder, eine Zahl, die sich sehen lassen kann! Es ist allein der intensiven Arbeit des Vorstands zu verdanken, dass der CC weiterhin wächst, dass die Stimme des CC heute Gewicht hat und gehört wird. An dieser Stelle möchte ich den Vorständen danken für die Zeit und Energie, die sie in diese Aufgabe investieren - und nicht zu vergessen, die nicht unerheblichen Reisekosten, die dabei anfallen, und die sie noch immer aus eigener Tasche tragen. Das war also 2005! Ich hoffe, Ihr alle habt eine stressfreie und schöne Weihnachtszeit und kommt geschmeidig in das neue Jahr. Da warten dann wieder viele Aufgaben - vor allem: Kommt zur GEMA-Mitgliederversammlung im Juni, es stehen Aufsichtsratswahlen an, jede einzelne Stimme zählt! Mit besten Grüßen - bis 2006! Eva Bekker - Geschäftsstelle -
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